Plastik vermeiden

Jeder Bundesbürger produziert pro Jahr über 50 Mio. Tonnen (Mio. t) Abfall. 2016 waren es 565 kg/EW. Diese Mengen haben in den letzten Jahren  stark zugenommen. Wurden im Jahr 2000 nur etwa 51 % verwertet, waren es 2016 bereits 95 %, davon 69 % mit stofflicher Verwertung. Trotzdem ist der meiste Abfall unnötig.

Zum Beispiel sind mir die Coffee-to-go-Becher besonders ein Dorn im Auge. 320.000 Becher pro Stunde, rund 2,8 Milliarden pro Jahr würden in Deutschland verbraucht. Eine Befragung von Schülern der Mittelschule bei einigen Läden in Zirndorf hat eine bemerkenswerte Zahl gezeigt: über 800 Becher wandern täglich über den Ladentisch. Und dabei gaben McDonalds und Burger King keine Auskunft. Alles nur für einen kurzen Genuss.

Dabei gibt es doch schon gute Lösungen, wie die RECUP-Becher oder andere Mehrwegbecher-Systeme, die viel Plastikmüll vermeiden könnten. In manchen Läden, z. B. beim Brothaus,  bekommt man sogar einen Preisnachlass mit eigenen Mehrwegbechern.

Wir Zirndorfer Grüne wollen deshalb 2019 ein RECUP-System bei den Zirndorfer Cafés, Bäckereien und Tankstellen einführen lassen.

Ebenso sind viele Plastiktüten unnötig und landen sowieso nur im Meer.

Meine Alternative:

Als Hobbyschneiderin nähe ich kleine Einkaufstaschen aus Naturnessel, die wiederverwend- und waschbar sind. Sie sind einfach zu nähen und man kann gut alte Stoffe oder Textilien dazu verwenden.

Hier meine Produkte: